Konzept

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

wir in Albersweiler freuen uns, seit 1978 ein eigenes Haus für unsere kommunale Kindertagesstätte (Kita) zu haben.

Die Kita ist eine unverzichtbare familienergänzende Erziehungs- und Bildungseinrichtung.

Sie soll in erster Linie die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern und die Erziehungsarbeit der Eltern unterstützen.

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, schauen Sie sich in unserem Kindergarten um und nutzen Sie gleichzeitig die Gelegenheit, mit den Erziehern/innen ins Gespräch zu kommen.
Auch ein Schnuppern in altersgemischten Gruppen mit Ihrem Kind ist möglich.

Wir wünschen Ihren Kindern in unserer Kita eine kindliche Zeit der Erfahrung, Entdeckung und Freude bis zur Einschulung.

Der Kindergarten stellt sich vor


1. Träger

Trägerin der Kindertagesstätte ist die Ortsgemeinde Albersweiler, vertreten durch den Ortsbürgermeister und der/den Ersten Ortsbeigeordneten.

Unsere Kita „Drachenburg“ ist eine drei-gruppige Einrichtung.

Aus der Nestgruppe wechseln die Kinder mit ca. 3 ½ Jahren in die Regelgruppe bzw. die altersgemischte Gruppe. So sind immer ältere und jüngere Kinder zusammen. Sie lernen einander zu helfen und Rücksicht zu üben, in einer Vielzahl von Erlebnissen im Umgang miteinander.


2. Gruppen

Unsere Gruppen stellen sich vor

Höhlenmäusegruppe
                
Dinogruppe
                
Zwergengruppe (Nestgruppe)

3. Räumlichkeiten

Im Februar 1978 wurde der kommunale Kindergarten in Betrieb genommen. Die Kita ist eine zweigeschossige Einrichtung und stellt sich folgendermaßen dar:

    EG:    2 Gruppenräume    
        1 Stillbeschäftigungsraum
        2 Schlafräume
        Aktionsflur mit Spielecke
        Küche
        Sanitärraum
        Materialraum
    
    UG:  1 Gruppenraum
                  1 Mehrzweckraum (Stillbeschäftigung /Personalzimmer) mit  
                  angrenzender Küche
        Büro (wird auch zur Sprachförderung genutzt)
        Aktionsflur
        Mehrzweckraum (Turnraum)
                      Sanitärraum
             Turngeräteraum
        Heizraum/Putzkammer


Unser Außengelände unterteilt sich in 2 Bereiche; einem Spielbereich mit Spielgeräten und einer Rasenfläche mit Hügel und Büschen zum Toben und Verstecken.

4. Öffnungszeiten

Teilzeitkinder:         8:00-12:00 Uhr     14:00-16:00 Uhr

Für Berufstätige:        7:30-12:45 Uhr    14:00-16:00 Uhr

Ganztagsgruppe:    7:30- 16:00 Uhr    

Bürozeiten:            Terminvereinbarung unter 06345/2422

Publikumsverkehr:    mittwochnachmittags

Außerhalb dieser Zeiten können Kinder nicht in der Kita verbleiben.

Feste Zeiten

vormittags:        08.00 Uhr – 12.00 Uhr
nachmittags:     14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Abholzeiten:      12.00 Uhr
                          14.00 Uhr – 14.30 Uhr
                          16.00 Uhr

Variable Zeiten

-  für Eltern, die beide berufstätig sind  und
-  Alleinerziehende, die zwischen 7.30 Uhr und 12.45 Uhr berufstätig sind

Frühdienst:        07.30 Uhr – 08.00 Uhr  
Spätdienst:        12.00 Uhr – 12.45 Uhr

Essenszeit:       12.00 Uhr – 13.00 Uhr

Ruhezeit:          13.00 Uhr – 14.00 Uhr                   

Die Öffnungszeiten sind einzuhalten. Bitte überzeugen Sie sich, ob das Personal in den Gruppenräumen anwesend ist, andernfalls obliegt Ihnen die Aufsichtspflicht über das Kind.

Um den pädagogischen Tagesablauf nicht zu stören, werden morgens um 09.00 Uhr und nachmittags um 14.30 Uhr die Eingangstüren abgeschlossen.

Um den Fachkräften den ihnen zustehenden gesetzlichen Urlaub gewähren zu können, schließt der Kindergarten in den Oster- und Weihnachtsferien. Die Kindergartenferien werden in Absprache mit der Träger der Einrichtung festgelegt.
Weitere Schließtage werden den Eltern rechtzeitig durch die Kita-Leitung bekannt gegeben.


5. Elternbeitrag

Ein Elternbeitrag wird nur bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres erhoben!

Laut dem Dritten Landesgesetz zur Änderung des Kindertagesstättengesetzes vom 12.06.2007 sind nämlich

alle Kinder ab dem 01.08.2010, vom vollendeten zweiten Lebensjahr an, beitragsfrei.


Für alle anderen Kinder gilt Folgendes:

Der Elternbeitrag richtet sich nach § 13 Kindertagesstättengesetz und ist, unter Berücksichtigung von Einkommen und Kinderzahl, zu staffeln. Der vom Jugendhilfeausschuss des Landkreises Südliche Weinstraße beschlossene einkommensabhängige Elternbeitrag ist im Jugendhilfeplan festgelegt.

Generell gilt, dass Familien mit vier und mehr Kindern beitragsfrei sind. Als „Kind in der Familie“ zählt dabei jedes Kind, das mit Hauptwohnsitz im Haushalt des Kindergartenkindes gemeldet ist und für das dem Haushalt Kindergeld zufließt.
Der Elternbeitrag ist an zwölf Zahlmonaten im Jahr zu zahlen.
Bei Eintritt in die Kita wird unabhängig vom Kalendertag der volle Monatsbeitrag fällig.


Beitragsfreiheit/-ermäßigung:

Für einkommensschwache Familien besteht die Möglichkeit der Entlastung durch den Landkreis als Träger des Jugendamtes. Entsprechende Formulare zur Beitragserstattung sind in der Kita, beim Jugendamt oder unter www.suedliche-weinstrasse.de erhältlich.


Aufgaben des Kindergartens

Der Auftrag des Kindergartens ergibt sich aus dem Kindertagesstättengesetz von Rheinland-Pfalz.

Kindergärten sind allgemeine Erziehungs- und Bildungseinrichtungen vorwiegend für Kinder vom vollendeten 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt.
Sie sollen bei Bedarf die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch Kinder anderer Altersgruppen aufgenommen werden können (altersgemischte Gruppen); dies gilt insbesondere für Kinder ab dem vollendeten 2. Lebensjahr.

Kindertagesstätten sollen die Gesamtentwicklung des Kindes fördern und durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und Bildungsangebote sowie durch differenzierte Erziehungsarbeit die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes anregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit fördern und soziale Benachteiligungen möglichst ausgleichen.

Entwicklungsförderung in diesem Sinn beinhaltet die aktive Beteiligung des Kindes an der Gestaltung des pädagogischen Alltags und bietet ihnen die Möglichkeit zur Selbsterfahrung.

Unsere wichtigsten pädagogischen Ziele

Wohlfühlen

Selbstständigkeit

Sozialerziehung

Kreativität

motorische Fähigkeiten

Konzentrationsfähigkeit

Ruhephase


1. Wohlfühlen

Das Kind soll sich bei uns wohlfühlen.

 – Aller Anfang ist schwer –

Wir helfen dem Kind den Übergang von der Geborgenheit der Familie, zum Vertraut werden des Kindergartens zu ermöglichen. So kann das Kind den Kindergarten als einen Ort erleben, an dem es sich wohlfühlt. Es kann experimentieren und ausprobieren sowie vielfältige Erfahrungen und Entdeckungen machen.
Somit schaffen wir eine Basis für eine glückliche und zufriedene Kindergartenzeit.

2. Selbstständigkeit

„Mut zum eigenen Tun“

Das Kind soll Interesse an den täglichen Situationen entwickeln. Es soll dabei die Hilfe anderer möglichst wenig in Anspruch nehmen.
Selbstständigkeit erlaubt dem Kind Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein zu entwickeln, mit deren Hilfe es offen ist, mutig an Neues und Unbekanntes heranzugehen, seine Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern.

Beispiel:
    - Sich selbst an- und auszuziehen                             - kleinere Aufgaben selbstständig auszuführen                     - eigene Wünsche und Bedürfnisse zu äußern


3. Sozialverhalten

Soziales Verhalten wird durch unmittelbares Erleben erworben. Beziehungen und Kontakte zu anderen Kindern, sowie weiteren Erwachsenen werden aufgebaut. Regeln und Grenzen werden gelernt und sind einzuhalten.
Eigene Bedürfnisse zurückzustellen, warten bis man dran kommt, bestimmt Umgangsformen annehmen und akzeptieren, sich verbal zu wehren, mit Sympathie und Antipathie gegenüber anderen umgehen zu können, sensibel sein für die Wünsche anderer, all dies bedeutet „Sozialerziehung“.

4. Kreativität

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Durch Bereitstellung von Materialien, Räumlichkeiten, Ideen und Gesprächen werden Kindern viele Möglichkeiten geboten ihre Kreativität zu entwickeln.

5. Motorische Fähigkeiten

Bewegungserziehung/Turnen

Bewegungserziehung hat eine sehr hohe Bedeutung für die Entwicklung der Kinder auf unterschiedlichen Ebenen.
Die Ausbildung sämtlicher Hirnfunktionen hängt eng mit der Bildung motorischer Fähigkeiten (Grob- und Feinmotorik) zusammen.

Deshalb geben wir den Kindern durch Bewegungsspiele, angeleitete Bewegungsstunden und verschiedenen Materialien die Möglichkeit, sich viel zu bewegen, zu turnen oder Ideen zu verwirklichen.
Durch die ständigen Bewegungsangebote im Flur, Turnraum und in der freien Natur fördern wir

    -  die körperliche Entwicklung (Ausdauer, Gleichgewicht,               
            Körperwahrnehmung etc.)
         -  die kognitive Entwicklung (Konzentrationsfähigkeit, Raumerfahrung,   
       Kennen lernen von Materialien usw.)
-  die soziale Entwicklung (Wettkampf gewinnen – verlieren,        
   Rücksichtnahme)
-  die emotionale Entwicklung (Selbstvertrauen, Erfolgserlebnisse,   
            Toleranzebene)
 
Zur „angeleiteten“ Bewegungsstunde sollte das Kind leichte Turnkleidung und Gymnastikschuhe dabei haben (bitte alles mit Namen kennzeichnen).
Bei schönem Wetter kann die Bewegungsstunde auch im Freien stattfinden.

6. Konzentrationsfähigkeit

Das Kind kann sich je nach Alter intensiv mit einem Spielmaterial beschäftigen, einfache Anweisungen aufnehmen und ausführen sowie zuhören.
Je nach Entwicklungsstand und Lernanforderungen wird die Konzentrationsfähigkeit gestärkt und erweitert.


    Beispiele:     - einer Geschichte zuhören
             - ein angefangenes Spiel fertig spielen
            - gestellte Aufgaben zu Ende bringen


Unsere Kita legt somit einen wesentlichen Grundstein für die Entwicklung und Weltoffenheit des einzelnen Individuums.

7. Ruhephase

Für ein Kind kann ein Kindergartenalltag, durch die vielen Eindrücke, dem hohen Geräuschpegel und den Gruppenregeln, sehr anstrengend werden.
Der Schlaf zählt zu den Grundbedürfnissen eines Menschen, so wie die Nahrungsaufnahme, die Körperpflege, die Kommunikation und die körperliche Zuwendung.  
Wie die Befriedigung des natürlichen Bewegungsdranges ist ein ausreichender Schlaf eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Entwicklung des Kindes. Das Schlafbedürfnis ist aber individuell verschieden.                                   
Das Kind soll das Schlafen als etwas Schönes und Beruhigendes empfinden. Dies kann es nur, wenn das persönliche Schlafbedürfnis des Kindes und nicht der Tagesablauf die Schlafenszeit bestimmt.                                                                                                                 
Eine gemeinsame Mittagsruhe nach dem Mittagessen ist sehr wichtig. Jedes Kind hat seinen eigenen Schlaf- oder Ruheplatz. Bei uns erfahren die Kinder eine liebevolle Zuwendung durch Streicheleinheiten und liebevolle Worte der Erzieher/innen. Ein vertrautes Kuscheltier, Schnuller oder ähnliches erleichtern den Kindern das Einschlafen in gemütlicher Atmosphäre.
Werden Kinder geweckt, fühlen sie sich gestresst, auch wenn man es einem Kind meist rein äußerlich nicht ansieht. Es besteht die Gefahr, dass sich ein Kind verletzen könnte, weil es durch die Übermüdung sehr wackelig auf den Beinen ist. Weiterhin kann das Kind den Rest des Tages nicht bewältigen und ist überfordert, weil es die vorher erlebten Eindrücke noch nicht richtig verarbeitet hat und nur wenig Energie aufbringen kann.
Deshalb werden die Kinder in unserer Einrichtung nicht geweckt.                                                  

Bedeutung des Spiels

Jedes Kind, das den Kindergarten besucht, bringt seine eigenen Erfahrungen mit, die es im Spiel wiedergibt und verarbeitet. Beim Spielen und Experimentieren setzen sich die Kinder aktiv mit ihrer Umwelt auseinander.
Im Vordergrund steht dabei der Spaß am Spiel.


Das Kind steht beim Freispiel im Vordergrund:

es wählt selbst aus, was es spielt

es bestimmt selbst, mit wem es spielt

es entscheidet selbst, wo und wie lange es spielt

auch das wie, also die Art und Weise der Spielverläufe, liegt in der Hand des Kindes


Tagesablauf  (Abweichungen möglich)


7:30 – 8:00     Frühdienst
            (Kinder sind im Frühdienstraum)

8:00            Kinder gehen in ihre Gruppen
            (Freispiel und Möglichkeit, die Spielecken im Gruppenraum zu nutzen)

ab 9:00        Spielecken im Flur geöffnet
            Im Laufe des Vormittags verschiedene Angebote wie basteln, malen, kneten,
                           Bilderbuchbetrachtung...

ab ca. 11:00    z.B. aufräumen, Kreisspiele, Hof, turnen

12:00            Kindergarten Ende

12:00 - 14:00    Ganztagsbetrieb mit Mittagessen und Ruhephase

12:00 - 12:45     Spätdienst für Kinder berufstätiger Eltern

14:00            Freispiel
            (Angebote ähnlich wie am Vormittag)

ab 14:30         Flurecken geöffnet
            (bei gutem Wetter gehen wir früh ins Freie)

16:00            Kindergarten Ende


Ganztagsgruppe

Organisation

In unserer Einrichtung besteht die Möglichkeit der Ganztagsbetreuung.
Die GZ-Betreuung steht in der Regel berufstätigen Eltern oder berufstätigen Alleinerziehenden sowie in Ausbildung stehenden Eltern offen.
Die Kinder werden von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr betreut. Eltern, die Teilzeit beschäftigt sind, können ihr Kind auch früher abholen (zwischen 14:00 Uhr und 14:30 Uhr).

Wenn Ihr Kind die GZ-Gruppe besucht, gehört die Teilnahme am Mittagessen verbindlich dazu (Ausnahmen z.B. Allergien etc. müssen mit der Leitung abgesprochen werden).

Pro Mittagessen werden derzeit 3,00 Euro erhoben. Dieser Beitrag wird im Auftrag des Kita-Trägers von der Verbandsgemeindeverwaltung Annweiler am Trifels mittels Einzugsermächtigung eingezogen. Die Essensabrechnung obliegt der Selbstkontrolle der Eltern.

Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen des vom Land Rheinland-Pfalz eingerichteten Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT) und des Sozialfonds „Mittagessen in Kitas“, einen ermäßigten Essensbeitrag zu leisten.
Ansprechpartner für die entsprechenden Anträge sind:
BuT           Kreisverwaltung Südliche Weinstraße
Sozialfonds  Verbandsgemeindeverwaltung Annweiler am Trifels

Chronologischer Ablauf

- Freispielphase
- Toilettengang
- gemeinsames Mittagessen
- Händewaschen und Toilettengang
- ruhen, schlafen, träumen                                                                                              

Pädagogik

In unserer Einrichtung bedeutet das gemeinsame Essen mehr als bloße Nahrungsaufnahme. In einer hellen und freundlich gestalteten Atmosphäre wird gemeinsam gebetet und gegessen.

Wir legen Wert auf eine harmonische Tischkultur und einen stressfreien Ablauf.

Auch die jüngeren Kinder sollen ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen erfahren. Ein geliebtes Kuscheltier darf dabei nicht fehlen.

In der Ruhe- und Entspannungsphase hören die Kinder leise Musik oder eine Geschichte. Die Erzieherin achtet dabei auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes. Sollte ein Kind einschlafen, darf es auch über die vorgesehene Zeit (14:00 Uhr) weiter schlafen. Eine Erzieherin schaut immer mal wieder nach den schlafenden Kindern, damit sie angstfrei in die Freispielphase einsteigen können.

Strukturen unserer pädagogischen Arbeit

Die erzieherische Tätigkeit setzt berufliches Können, persönliche Eignung und Engagement voraus.
Wir haben die schöne und interessante Aufgabe, die Kinder bei einem entscheidenden und einmaligen Lebensabschnitt zu begleiten.
Hier begegnen wir den Kindern in partnerschaftlicher Weise und nehmen das Kind als Person ernst.
Bei der Planung und Durchführung der Arbeit im Kindergarten orientieren wir uns an den Interessen der Kinder und an unserem Bildungs- und Erziehungsauftrag.
Selbstverständlich wird die Arbeit geplant, vorbereitet und nachbereitet. Im Kindergarten sind, wie überall wo Menschen miteinander leben, Regeln nötig.
Die gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Höflichkeit sind uns besonders wichtig.


Die pädagogische Arbeit des Erziehers gliedert sich in verschiedene Teilbereiche:

*  Arbeit am Kind (gruppenübergreifende Aktivitäten)

*  Beobachtung und Dokumentation

*  Teambesprechungen

*  Verfügungszeit

*  Leitungsaufgaben

*  Fortbildungen

*  Praktikanten

*  Elternarbeit

*  Konfliktgespräch

*  Entwicklungsgespräch


Arbeit am Kind

Die Arbeit am Kind steht im Mittelpunkt unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit. Sie nimmt den größten Raum unserer Arbeit ein.
Ziel unserer „Arbeit am Kind“  ist es, dem Kind

-  die besten Bedingungen für eine Persönlichkeitsentfaltung zu geben
-  Räume zur Bewegungsfreiheit zu ermöglichen
-  Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die zur Lernfreude und
   Leistungsfähigkeit führen
-  eine altersgemäße Begegnung mit der Umwelt und der Natur erfahrbar
   zu machen

Bei der „Arbeit am Kind“ achten wir darauf, dass die Kinder selbst tätig werden:
-  im Rollenspiel
-  durch Bewegung und Ruhe
-  durch Singen und Musizieren
-  im Kreativsein
-  beim Bauen
-  durch lebenspraktisches Tun    
-  bei Regelspielen
-  bei Sinneserfahrungen
-  im sozialen Miteinander und in der Wertschätzung von Lebewesen

Die „Arbeit am Kind“ findet in unserer Ganztagseinrichtung auch gruppenübergreifend statt. Je nach Schwerpunktplanung der Erziehungskräfte werden den Kindern bei
-  Gruppenarbeit
-  Projektplanung
-  Einzelbetreuung
-  und bei Themen zu bestimmten Bereichen im Rahmen des Freispiels
verschiedene pädagogische Aktivitäten angeboten.  (Ostern, St. Martin, Muttertag ...)
Beobachtung und Dokumentation

Im Interesse des Kindes und zur größeren Transparenz der Erziehungsarbeit bietet unsere Einrichtung eine gezielte Beobachtung und Entwicklungsstandgespräche an.
In einer Art Bildungsbericht werden von jedem Kind alle Beobachtungen im Kita-Alltag zusammengetragen und im Entwicklungsstandgespräch mit den Eltern erörtert.
Innerhalb unseres pädagogischen Konzeptes finden mindestens einmal jährlich in jeder Altersstufe Entwicklungsstandgespräche statt.

Hierbei achten wir auf:

- rechtzeitige Terminabsprache mit den Eltern

- eine angenehme Gesprächsatmosphäre

- gute Vorbereitung auf die Beobachtungsdaten

Das Ziel der Entwicklungsstandgespräche ist, den Entwicklungsstand des Kindes in der Kita den Eltern mitzuteilen.
Im gemeinsamen Gespräch werden Stärken, positive Eigenschaften und besondere Fähigkeiten aber auch eventuelle Probleme des Kindes (Sozialverhalten, Selbstbewusstsein, Sprache etc.) besprochen, über mögliche Hilfen nachgedacht und entsprechende Lösungsmöglichkeiten angeboten.
Auch die Eltern erzählen, wie sich das Kind aus ihrer Sicht außerhalb der Kita verhält oder was in der letzten Zeit von Bedeutung war.
Ungefähr 20 – 30 Min. stehen den Eltern zum persönlichen Gespräch zur Verfügung. Sollte ein Thema nicht bis zum Ende des Gespräches behandelt sein, wird ein weiterer Termin angeboten.

Teambesprechungen

Einmal die Woche finden unsere Teambesprechungen statt.
Alle ErzieherInnen arbeiten und planen gemeinsam:

*  Rahmenpläne ausarbeiten, die sich an den Lebenssituationen der Kinder
   orientieren
*  Probleme mit verhaltensauffälligen Kindern besprechen und versuchen,
   Hilfsmöglichkeiten zu finden
*  Themen für Elternabende ausarbeiten und vorbereiten
*  Neuerungen besprechen, sonstige Anregungen
*  pädagogische Themen diskutieren
*  Konfliktlösungen erarbeiten
*  Öffentlichkeitsarbeit planen

Um eine intensiveres Arbeiten in den Gruppen zu gewährleisten, führt jede Gruppe zusätzlich einmal die Woche ein Gruppenteam durch. Hier werden gruppeninterne Abläufe besprochen.

Morgendliche Absprache:

Zu Beginn des Kita-Tages werden im Frühdienst kurzfristig Informationen ausgetauscht, Fragen beantwortet oder evtl. Arbeitsaufträge weitergeleitet.
Unser Tag beginnt dann ausgeglichen und mit frischem Mut, egal was uns erwartet.

Verfügungszeit

Um eine kontinuierliche Weiterentwicklung und eine qualitativ bestmögliche Arbeit im Kindergarten zu sichern, ist Verfügungszeit eine grundlegende Voraussetzung. Sie ist Teil der Arbeitszeit.

Die wichtigsten Inhalte sind:

-  Planung, Vorbereitung, Reflexion der pädagogischen Arbeit, bezogen     
   auf die Kinder, auf die Gruppen, auf den kollegialen Austausch und die
   fachliche Beratung.
-  Planung, Vorbereitung, Reflexion der Zusammenarbeit mit dem Träger,
   mit den Eltern, mit anderen Institutionen
-  Organisation und Verwaltung aller erforderlichen
    Arbeiten/Aufgabenbereiche
-  Planung, Vorbereitung und Reflexion von Öffentlichkeitsarbeit

Damit diese Verfügungszeit von allen Mitarbeitern effektiv genutzt werden kann, wird sie zusammenhängend in Anspruch genommen.

Leitungsaufgaben

Die Arbeit der Leiterin bildet die Grundlage für das pädagogische Wirken in der Kindertagesstätte.

Wichtige Inhalte sind:

-  Ziele setzen
-  Dienstplan (Urlaub, Krankheit)
-  Förderung der Zusammenarbeit intern + extern
-  Vorbereitung und Durchführung von Elterngesprächen, Elternabende,
   Elternsitzungen etc.
-  Zusammenarbeit mit dem Träger und der Verwaltung
-  Kontakte zur Grundschule, Institutionen, Fördereinrichtungen und
   Behörden
-  regelmäßiger Austausch mit anderen Kitas
-  Einteilung der neuangemeldeten Kinder in die bestehenden Kindergruppen

Fortbildungen
Da die Kindergartenarbeit hohe Anforderungen an die ErzieherInnen stellt, ist eine ständige Fortbildung notwendig.
Dies geschieht bei Einzelfortbildungen, über deren Ergebnisse man sich im Team austauscht und bei Fortbildungen für das ganze Team.
Außerdem finden, im ¼-jährigen Takt, Arbeitsgemeinschaften mit anderen kommunalen Kindergärten statt.
Fortbildung besteht jedoch nicht nur im Besuch von Seminaren, sondern auch durch das Lesen von Fachbüchern und Fachzeitschriften. Dadurch wird ein wichtiger Austausch über aktuelle Themen angeregt.

Praktikanten / Anleitung

Schüler/innen aus der Fachschule Sozialpädagogik/Erzieherausbildung, der höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz, dem Gymnasium, der Realschule plus und der Hauptschule haben die Möglichkeit, bei uns ihr Praktikum zu leisten.

Wir erwarten eine persönliche Vorstellung und Hospitation von einem halben Tag bevor das Praktikum in unserer Einrichtung angetreten werden kann.
Das Praktikum sollte mind. fünf zusammenhängende Tage dauern.
Der/die Praktikant/in wird von einer Erzieherfachkraft begleitet, angeleitet und beraten.
Je nach Praktikumsdauer werden an die Praktikanten/innen, die unterschiedlichsten Erwartungen und Anforderungen gestellt.
Dient das Praktikum nur zum Schnuppern, so nimmt der/die Praktikant/in lediglich am Tagesgeschehen teil und erhält eine allgemeine Begleitung.

Die Praktikanten/innen sollen einen Einblick erhalten in:

-  die Kita-Arbeit

-  die Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit

-  unsere Konzeption und deren Umsetzung

-  und die Durchführung von Projekten

Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen dienen der Orientierung für den späteren Beruf.
Bei längeren Praktika ist es für den/die Praktikanten/in auch sehr wichtig, die Belastungen im Arbeitsalltag auszuhalten und die Arbeit stets zu hinterfragen.
Aus diesem Grund dient das Praktikum auch dazu, Konsequenzen für die weitere Zukunftsplanung zu ziehen.
Der/die Praktikant/in unterschreibt zu Beginn des Praktikums eine Kurzinformation über die Aufgabenfelder, die Arbeitszeiten und die Schweigepflicht in der Kita.
Zum Ende des Praktikums erhält der/die Praktikant/in von der praxisbegleitenden Fachkraft (nur bei länger als 4-wöchigen Praktika) eine fachkompetente Beurteilung.

Elternarbeit

Der Kindergarten hat eine familienergänzende Funktion. Um diese erfüllen zu können, ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern erforderlich. Um eine ganzheitliche Erziehung verwirklichen zu können, ist es notwendig, Erziehungsziele zu besprechen und aufeinander abzustimmen. Das Wohl des Kindes, die gemeinsame Freude im Umgang mit ihrem Kind soll im Vordergrund stehen.

Es ist wichtig, ständig in Kontakt zu bleiben und sich über positive wie negative Erfahrungen mit dem Kind zu beraten und auszutauschen.

Es bieten sich dazu vielfältige Möglichkeiten an:

*  Entwicklungsstandgespräche

*  „Tür- und Angelgespräche“

*  geplante Einzelgespräche

*  Hospitation der Eltern

*  Elternbriefe, Elternpinnwand

*  Feste mit Eltern, gemeinsame Aktivitäten, Ausflüge, Spielnachmittage

Eine besondere Funktion übernimmt der Elternausschuss, der jedes Jahr neu gewählt werden muss. Er übernimmt eine Vermittlerfunktion zwischen Eltern und Erziehern.
Außerdem hat er die Aufgabe, die Erziehungsarbeit beratend zu unterstützen.
                                                                            

Konfliktgespräch

Entsteht ein Konflikt mit den Eltern oder einem Elternteil bzw. einem sonstigen Erziehungsberechtigten, so wird ein Gesprächstermin vereinbart, um diese Auseinandersetzung nicht zwischen „Tür und Angel“ und womöglich im Beisein des Kindes austragen zu müssen.
So kann sich der/die betreffende Mitarbeiter/in auf dieses Gespräch intensiv und sachlich vorbereiten und sich mit der Kitaleitung und den anderen Teammitgliedern beraten.
Auch die Eltern oder das betroffene Elternteil bekommen ihrerseits einen zeitlichen Abstand und damit die Gelegenheit, sich ebenfalls vorbereiten zu können und dadurch auf eine sachlichere Ebene zu gelangen.
Es wird versucht, den Kern der Beschwerde herauszuarbeiten, um gemeinsam nach Lösungswegen zu suchen. Eine „Gewinner-Gewinner-Lösung“ wird angestrebt, so dass beide Konfliktparteien mit der gefundenen Lösung zufrieden sein können. Ist dies nicht möglich, wird ein erneuter Gesprächstermin vereinbart.


Entwicklungsgespräch

Solange das Kind die Einrichtung besucht, wird den Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten ein Entwicklungsgespräch angeboten.
Bei den Beobachtungen werden die verschiedenen Entwicklungsbereiche des Kindes erfasst, wobei weniger die Bewertung nach Altersnormen im Vordergrund steht, sondern die der Kompetenzen und des derzeitigen Entwicklungsstandes des Kindes.

Zu den Beobachtungspunkten zählen:
•    Selbständigkeit in der Körperpflege
•    sozial-emotionale Entwicklung
•    Spielverhalten
•    Sprache
•    kognitive Entwicklung
•    Grob- und Feinmotorik
•    Arbeitsverhalten

Auch dieses Gespräch ist auf einen Austausch mit den Eltern/Erziehungsberechtigten angelegt. Deren Aussagen dienen der jeweiligen Erziehungskraft als Ergänzung der Beobachtungen und den Eltern/Erziehungsberechtigten als kompetente Reflexion der Entwicklung ihres Kindes.
Besondere Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

Spracherziehung

Die Sprachentwicklung nimmt eine entscheidende Bedeutung in der Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit jedes einzelnen Kindes ein.
Die Sprachförderung des Kindes beginnt bereits beim Eintritt in unsere Einrichtung und wird als dauerhafte Aufgabe während der gesamten Kindergartenzeit verstanden.
Wir fördern die Sprache im täglichen Umgang in allen Bereichen dadurch, dass wir:

-  Gespräche führen
-  zuhören
-  Zeit nehmen
-  Antworten der Kinder abwarten
-  Geschichten erzählen oder erzählen lassen
-  Bilderbücher betrachten
-  Rollenspiele durchführen
-  Lieder singen    
-  Verse und Fingerspiele üben
-  Konflikte verbal lösen


Die Sprache spielt somit eine wichtige Rolle im Kindergartenprogramm.
Sprachförderung fließt bei uns ins tägliche Geschehen ein, wird aber auch durch gezielte Angebote erweitert.
Sprachförderprogramme werden vom Land Rheinland-Pfalz unterstützt und gefördert. Bei Bedarf werden Kinder in Basis- und Intensivkursen sprachlich gefördert.
Seit 2007 findet bei uns ein Sprachförderprogramm statt.

Vorschule

Die schulische Vorbereitung erstreckt sich nicht nur auf das Jahr vor der Schule, sondern über den gesamten Zeitraum, in dem das Kind unsere Einrichtung besucht.
Schulfähigkeit bedeutet nicht eine Ansammlung von Wissen, sondern setzt viele Fähigkeiten voraus.

Wir unterscheiden vier Bereiche, die bei ganzheitlicher Betrachtung des Kindes einen Leitfaden zur Schulfähigkeit bilden:

-  körperliche Schulfähigkeit
    - Körperkontrolle (z. B. bestimmte Bewegungsabläufe bewusst und gezielt
      einsetzen)
    - Grobmotorik (z. B. Ball fangen)
    - Feinmotorik (z. B. Stift und Schere richtig benutzen)

-  emotionale Schulfähigkeit
    - positives Selbstwertgefühl (Selbstvertrauen)
    - Selbstständigkeit (das kann ich schon alleine)

-  soziale Schulfähigkeit
    - Kontaktfähigkeit
    - Regelverständnis
    - Konfliktfähigkeit
    - Kooperationsfähigkeit

-  kognitive Schulfähigkeit
    - Konzentration
    - Sprachfähigkeit (das Kind kann sich gut mitteilen und hat einen großen
       Wortschatz)
    - Zeichenverständnis
    - Erkennen von Handlungsabläufen


Diese wichtigen Erfahrungs- und Lernfelder wollen wir unseren Kindern zur Verfügung stellen und sie entsprechend unserer Möglichkeiten fördern.

Besonders wertvoll erachten wir auch die Kleingruppenarbeit. Hier geben wir unseren Kindern genügend Zeit, bei z. B. Konzentrations- und Wahrnehmungsübungen oder bei gezielten Mal- und Bastelangeboten, sich  langsam auf die Schule vorzubereiten.
Im letzten Jahr vor der Schule werden die zukünftigen Schulanfänger als Klassengemeinschaft zusammengeführt. Dabei ist es uns wichtig, dass sie sich als Klassengemeinschaft kennen lernen.
Ein Ziel dieser Gemeinschaft ist es, den Anderen so anzunehmen wie er ist.
Jeder darf sich in das gemeinschaftliche Tun einbringen, ohne, dass ein Leistungsdruck entsteht. Das gemeinsame Lernen soll in erster Linie Spaß machen!

Zwei wesentliche Bildungsbereiche ergänzen unsere Vorschularbeit:

1. Bildungsbereich: Hören, sprechen, lernen

In diesem Bildungsbereich werden wesentliche Vorläuferfertigkeiten für das des Lesens und Schreibens erlernt.
Durch Lauschspiele, Reime und Geschichten wird das Hinhören geübt.

Die Kinder sollen lernen
   -  Sätze und Wörter
   -  Silben    
   -  Anlaute
   -  und Phoneme (Laute) zu identifizieren.

Mit Liedern und Bewegungsspielen wird das Trainingsprogramm ergänzt.
Die Trainingseinheiten dauern 45 Minuten und werden täglich innerhalb von 6 Wochen durchgeführt.

2. Bildungsbereich: Mathematik

Schon immer spielte der Umgang mit Mengen und Zahlen für die Verständigung zwischen Menschen eine große Rolle.
Im spielerischen Umgang mit mathematischen Zusammenhängen wollen wir das natürliche Interesse und die Neugierde der Kinder wecken und fördern.

In Kleingruppen geben wir den Kindern die Möglichkeit,

   -  Zahlen zu erkennen, zu lernen und zu üben
   -  Spiele mit geometrischen Formen durchzuführen
   -  Sortieren von Begriffen, z. B. länger – kürzer, mehr – weniger und
      andere praktische Umsetzungen
   -  Maßeinheiten zu erfassen, z. B. wie groß bin ich, wie schwer bin ich
   -  Mengen nach Zusammenhängen zu ordnen und zu sortieren (Paare
      finden, Gegensätze erkennen)

Im gemeinsamen Spiel beschreiben wir Dinge und vertiefen Kenntnisse über ihre Merkmale und ihre Umgebung. Unser Ziel ist es, das Kind zu motivieren, damit es mit Freude auch eigene Ideen verwirklicht.
Jedes Jahr werden weitere individuelle Programme (wie z. B. Musikprojekte) angeboten.

Abschied vom Kindergarten

In den letzten Wochen vor Schulbeginn, sollten sich die Schulanfänger langsam von der Kita abnabeln können. Deshalb empfehlen wir eine Kindergartenpause.
Während der Kindergartenpause (2 – 3 Wochen) kann sich dann Ihr Kind vom Kita-Alltag innerlich verabschieden und Energie sammeln für den Neuanfang in der Schule.

Zusammenarbeit mit der Grundschule

Unsere Kita arbeitet mit der benachbarten Grundschule zugunsten der Kita-Kinder und der zukünftigen Schulkinder eng zusammen. Durch einige Aktionen, z. B. Woche der offenen Tür in der Grundschule, Adventssingen oder gemeinsame Planung von Aktivitäten, wird unseren Kita-Kindern der Übergang in die Grundschule sehr erleichtert.

Um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu erreichen, treffen sich die Erzieher/innen und Lehrer/innen zu einem regelmäßigen Austausch. Dabei werden Neuerungen oder anstehende Veränderungen in den Einrichtungen besprochen.

Auch gemeinsame Fortbildungen oder der Besuch von Begegnungstagen vertiefen die Zusammenarbeit zwischen unserer Kita und der Grundschule.
Elternabende, die wechselseitig in der Schule oder in der Kita stattfinden, regen die Eltern an, bei der Bildungsbiografie der Kinder mitzuarbeiten.


Frühstück / gesunde Ernährung

Wir legen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
Grundsätzlich sollen keine Süßigkeiten, süße Speisen, Jogurt usw. mitgebracht werden.
Es wäre wünschenswert, wenn die Kinder zum Frühstück ein Stück Brot mit Wurst/Käse, Obst, rohes Gemüse mitbringen würden.
Als Getränke bietet die Kita den Kindern ungesüßten Tee und Wasser an. Es werden keine Getränke von zu Hause mitgebracht.
In jedem Gruppenraum gibt es einen Esstisch. An diesem dürfen die Kinder während des Freispiels ihre gesunde Zwischenmalzeit verzehren. Unregelmäßig wird in den einzelnen Gruppen gekocht, gebacken oder gemeinsam gefrühstückt. Zu diesen Aktivitäten werden Zutaten bzw. Kochgeld gesammelt und vom Gruppenpersonal eigenverantwortlich verwaltet.


Der „magische Obst- und Gemüseteller“, die Getränkestationen, sowie die Zubereitung von gesunden Mahlzeiten durch Erzieher bzw. Eltern werden wir weiterhin beibehalten.
Sofern das Kind an gemeinsamen Kochaktivitäten und den Verzehr der zubereiteten Speisen nicht teilnehmen darf, ist die Kita entsprechend zu informieren.
Ab Februar 2013 nehmen wir am Schulobstprogramm teil.
Jede Woche erhält unser Kindergarten einen Obstkorb kostenlos geliefert.

Musik und Tanz

„Elementare Musik ist nie Musik alleine, sie ist mit Bewegung, Tanz und Sprache verbunden, sie ist Musik, die man selbst tun muss, für jeden erlern- und erlebbar, dem Kinde gemäß“ (Zitat: Carl Orff)

Ein weiterer Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist die musikalische Früherziehung.

Es ist uns wichtig, dass       

   *  täglich gesungen wird

*  Tanzspiele und Klanggeschichten mit     Instrumenten begleitet werden

   *  in einer der kindlichen Stimme angemessenen Tonhöhe gesungen wird

   *  Lieder aus fremden Kulturen unseren Kindergartenalltag bereichern

   *  Klassische Musik zum Träumen, Entspannen und Malen eingesetzt wird

   *  Kinder ein Gehör für den Rhythmus finden


In diesem Sinn möchten wir in unserer Kindertagesstätte Musik und Tanz verstanden haben. Bei vielen Festen, Feiern und sonstigen Gelegenheiten können Eltern sich davon praktisch überzeugen.

„Heute ist mein Tag!
Es ist wie Weihnachten!
Heute bin ich ein Jahr älter geworden!
Ich bin schon soooo groß!“

So oder ähnlich empfinden die Kinder ihren Geburtstag.                   

Im Kindergarten wird das Kind gleich morgens                                
besonders begrüßt und bekommt eine Geburtstagskrone,
die es als Geburtstagskind für alle kennzeichnet.

 Eine kleine Feier, zu der das Kind etwas zu Essen und zu Trinken mitbringen darf, was es besonders gerne mag, gibt dem Tag einen festlichen Charakter. Bitte sprechen Sie den Termin für die Feier frühzeitig mit dem Gruppenpersonal ab.
Es werden für das Geburtstagskind Lieder gesungen und es ist Mittelpunkt des Kindergartentages.


Fest, Ausflüge und andere Aktivitäten im Jahresablauf

Die Aktivitäten stellen immer etwas Besonderes im Tages- bzw. Jahreswechsel dar.

Die Kinder können durch sie neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln, lernen sich auch außerhalb des gewohnten Umfeldes zu bewegen und den Eltern wird gleichzeitig ein Einblick in den Kindergartenalltag gewährt.

Das Programm ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich.

Einiges hat sich bewährt, Manches findet nur einmalig statt und Anderes kommt neu hinzu:


Geburtstage, Theaterbesuche, Laternenumzüge, Sommerfeste, Familienausflüge, Weinlese, Kartoffelfest, Waldtage/-wochen, Fasching, Muttertagskaffee, Nikolauswanderung, Winterverbrennung, Oma-Opa-Tag, Vorschülerausflug/-übernachtung, Würzburger Programm, Englischprojekt, Besuche beim Zahnarzt / Feuerwehr / Müller / Bäcker usw.


Im Wald können die Kinder viele neue Erfahrungen machen.
Beim Tasten, Riechen, Hören ... werden alle Sinne angesprochen und die Möglichkeiten zum Entdecken und Erkunden ist groß.
Ein steil abfallender Hang, im Weg liegende Äste und der unebene Waldboden stellen andere Anforderungen an die Kinder als
konstruierte Spielgeräte.                      


Auch beim Balancieren auf einem Baumstamm oder beim Hüpfen über einen Graben schulen die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten.
Gleichzeitig lernen die Kinder ihre Fähigkeiten einzuschätzen und durch Übung weiterzuentwickeln. Dies stärkt das Selbstbewusstsein und gibt Sicherheit.


Absprachen und Regeln sind nötig und die Vorteile des gemeinsamen Tuns werden sichtbar. So werden auch das Sozialverhalten und der Gemeinschaftssinn im Wald positiv beeinflusst.
Die Kinder erleben sich als Teil der Natur, was als
Grundlage für einen späteren verantwortungsvollen
und bewussten Umgang mit der Umwelt dienen kann.
Diesen positiven und emotionalen Bezug zur Natur
wollen wir entwickeln und Wissenswertes über den
Lebensraum Wald mit Freude vermitteln.


Sofern das Kind nicht an Spaziergängen, Exkursionen und Waldtagen der Gruppe teilnehmen soll, ist die Einrichtung von den Sorgeberechtigten bei der Aufnahme entsprechend zu informieren.


Kindergartenordnung

Aufnahmebedingungen

Die Aufnahme eines Kindes in die Kindertagesstätte der Ortsgemeinde Albersweiler erfolgt mit Abschluss des Aufnahmevertrages.

Aufgenommen werden:

1.  Kinder ab Vollendung des 3. Lebensjahres bis zum Schuleintritt
     
2.  Kinder ab dem vollendeten 2. Lebensjahr bis zum Schuleintritt

3.  Kinder vor dem vollendeten 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt.

Die Entscheidung über die Aufnahme trifft der Träger im Einvernehmen mit der Kindergartenleitung. Die Aufnahme erfolgt im Rahmen der Betriebserlaubnis und der zur Verfügung stehenden freien Kindergartenplätze. Ist die Höchstbelegungszahl erreicht, können weitere Aufnahmen erst in Absprache mit den zuständigen Jugendämtern erfolgen.

Die Aufnahme erfolgt erst, wenn die Aufnahmeunterlagen vollständig vorgelegt sind. Hierzu gehören insbesondere der Aufnahmevertrag, die Erklärung zu übertragbaren Krankheiten, das ärztliche Aufnahmeattest.

Kinder, die körperlich, geistig oder seelisch behindert sind, können in Regelkindergärten aufgenommen werden, wenn ihren besonderen Bedürfnissen Rechnung getragen werden kann und die Gesamtsituation der übrigen Gruppen dies zulässt. Eine Probezeit kann von beiden Vertragspartnern vereinbart werden.


Eingewöhnung der Kinder vor dem vollendeten 3. Lebensjahr

Zu den besonderen Anforderungen bei der Eingewöhnung und dem Umgang mit Kindern vor dem vollendeten 3. Lebensjahr wird auf die gesonderte Konzeption verwiesen, die Bestandteil dieser Konzeption wird.

Krankheitsfälle

1.  Die Eltern verpflichten sich, das Fehlen eines Kindes zu entschuldigen
     (bei mehr als 2 Tagen). Die Entschuldigung kann mündlich, schriftlich oder
      fernmündlich erfolgen.

2.  Bei Erkältungskrankheiten, Auftreten von Hautausschlägen, Erbrechen,
     Durchfall, Fieber und ähnlichen Erkrankungen ist das Kind zu Hause zu
     behalten.

3.  Besteht der Verdacht einer übertragbaren Krankheit nach § 34
     Infektionsschutzgesetz (wie Diphtherie, Keuchhusten, Masern, Meningitis,
     Mumps, Röteln, Scharlach, Windpocken, Läuse etc.) beim Kind oder
     innerhalb der Wohngemeinschaft, darf das Kind die Kita nicht besuchen,
     selbst wenn es gesund ist.
     Die Eltern und sonstigen Sorgeberechtigten sind verpflichtet, über den   
     Ausbruch oder Verdacht einer solchen Erkrankung unverzüglich die   
     Kindergartenleitung zu benachrichtigen. Bei Aufnahme des Kindes in die
     Kita ist hierzu eine entsprechende Verpflichtungserklärung der Eltern  
     abzugeben.
     Danach darf das Kind den Kindergarten erst wieder besuchen, wenn
     durch eine ärztliche Bescheinigung nachgewiesen ist, dass keine
     Ansteckungsgefahr mehr besteht. Bei Salmonellen benötigt die Kita eine
     Bescheinigung, dass das Kind den Kindergarten wieder besuchen darf
     (auch wenn es noch Ausscheider ist).
     Die genauen Bestimmungen entnehmen Sie bitte der Belehrung gem.
     § 34 Abs. 5 S.2 IFSG.

4.  Beim Umgang mit Zecken wird auf das Informationsblatt der Unfallkasse
     Rheinland-Pfalz verwiesen. Bei Aufnahme des Kindes in die Kita ist hierzu   
     von den Eltern eine Erklärung abzugeben.


Medikamente

Die Erzieherinnen, als nicht medizinisch ausgebildetes Personal, dürfen grundsätzlich kein Medikament verabreichen.

Sollten im Notfall Medikamente verabreicht werden, wird zwingend von dem behandelnden Arzt eine schriftliche Diagnostik mit entsprechender Handlungsanweisung und Notfallangabe benötigt.


Aufsichtspflicht

Die Aufsichtspflicht der pädagogischen Mitarbeiter erstreckt sich auf die Zeit im Kindergarten, einschließlich der Ausflüge, Spaziergänge, Besichtigungen etc.
Sie beginnt mit der Übergabe des Kindes durch den Erziehungsberechtigten oder seinen Beauftragten an das Kita-Personal. Dabei ist es wichtig, dass das Kind zur Begrüßung/Verabschiedung dem aufsichtsführenden Erziehungspersonal die Hand reicht.
Bei Veranstaltungen der Kita, mit Anwesenheit der Erziehungsberechtigten, obliegt die Aufsichtspflicht den Eltern oder sonstigen Beauftragten. Nimmt die Kita an Veranstaltungen des Trägers oder des Kinder- und Jugendfördervereins e. V. teil (wie z. B. Sommertags-, Martinsumzug), haben ebenfalls die Erziehungsberechtigten die Aufsichtspflicht.
Die Eingangstür wird von den Eltern beim Kommen und Gehen geschlossen. Die Schließ- und Öffnungsautomatik an der Eingangstür darf nur von Erwachsenen betätigt werden.
Für den Weg vom und zum Kindergarten haben die Erziehungsberechtigten/Beauftragten die Aufsichtspflicht.
 
Versicherungsschutz

Für die Kita besteht eine Haftpflichtversicherung. Sie deckt alle Schäden innerhalb der Kindertagesstättenarbeit ab, die auf ein Verschulden des Trägers oder des Personals zurückzuführen sind.
Außerdem besteht für die Kinder eine gesetzliche Unfallversicherung während des Aufenthaltes in der Kita und außerhalb der Einrichtung, z. B. bei Wanderungen und Ausflügen der Tagesstätte. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auch auf Unfälle, die auf dem direkten Weg zu oder von der Kita entstehen. Der Versicherungsschutz entfällt, wenn der direkte Weg verlängert oder unterbrochen wird.
Unfälle auf dem Kindergartenweg sind unverzüglich, spätestens jedoch am Tage nach dem Unfall, der Kita-Leitung anzuzeigen.

Abholen des Kindes


Die Eltern/Erziehungsberechtigten haben im Aufnahmevertrag anzugeben, ob das Kind den Weg von und zur Kindertagesstätte alleine oder in Begleitung geht. Änderungen müssen der Kita-Leitung schriftlich mitgeteilt werden.

Wird das Kind ausnahmsweise von Personen abgeholt, die der Gruppenleitung unbekannt sind, ist dieses vorher mündlich oder schriftlich abzuklären.

Soll das Kind den Heimweg alleine mit dem Fahrrad zurücklegen, ist eine gesonderte Einverständniserklärung notwendig.

Das Kita-Personal darf keine Kinder abholen oder nach Hause bringen.

Die Kinder müssen unbedingt pünktlich abgeholt werde. Ausnahmefälle bedürfen der vorherigen Absprache mit dem Personal.


Abmeldung

Soll ein Kind auf Dauer die Kita nicht mehr besuchen, so sind die Eltern verpflichtet, das Kind mindestens 2 Monate zuvor zum nächstmöglichen Monatsende bei der Kita-Leiterin schriftlich abzumelden. Die Abmeldung kann nur zum Monatsende erfolgen.

Bei der Ganztagsbetreuung ist grundsätzlich eine Abmeldung erst nach Ablauf des Kita-Jahres möglich.

Beim Übergang in die Schule ist eine Abmeldung nicht erforderlich. Kinder, die in die Schule kommen, scheiden mit Ende der Schulferien oder wenn die Schulferien vor dem Ende des Kita-Jahres beendet sind, zum Ende des Kita-Jahres aus. Für die beiden letzten Monate vor dem Übertritt in die Schule ist eine Abmeldung nicht zulässig.

Ausschluss

Ein Kind kann vom weiteren Besuch der Kindertagesstätte ausgeschlossen werden:

1.  bei wiederholten groben Verstößen gegen diese Konzeption,

2.  in Fällen, in denen die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten mit der Zahlung
     des Beitrages länger als zwei Monate in Verzug ist,

3.  wenn durch das Verhalten des Kindes für die Einrichtung eine
     unzumutbare Belastung entsteht,

4.  das Kind ohne Angaben von Gründen längere Zeit (in der Regel 1 Monat)
     fehlt,

5.  das Kind besondere Hilfe bedarf, die die Tagesstätte trotz Bemühungen
     nicht leisten kann (z. B. Aufnahme in eine/n sonderpädagogische/n
     Einrichtung/Förderkindergarten/Integrative Einrichtung).


Sonstiges

Pinnwände

Am Eingang des Kindergartens finden Sie Informationstafeln, die Ihnen einen Überblick über unsere pädagogische Arbeit und Bekanntmachungen bietet.

An der Elternpinnwand neben der Küche haben die Eltern die Möglichkeit, private Aushänge anzubringen, z. B. suche Babysitter, verkaufe ...
(Wir bitten, um vorherige Absprache mit der Leitung, wenn eine private Mitteilung in der Kita ausgehängt werden soll.)
Außerdem erhalten Sie hier Mitteilungen des Elternausschusses.

Jede Gruppe verfügt noch über eine eigene Pinnwand, der Sie das aktuelle Gruppengeschehen entnehmen können.

Die gruppenübergreifende Arbeit der Vorschüler dokumentieren wir an der großen Tafel am Treppenabgang.


Spieltage

Mittwochs ist Spieltag. Hier können die Kinder ihre eigenen Spielsachen mitbringen.
Wir übernehmen dafür keine Haftung, wenn sie verloren- oder kaputtgehen.
Nicht mitbringen sollten die Kinder Kriegsspielzeug und batteriebetriebene Spielsachen.

Fotografieren

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir Ihre Kinder bei bestimmten Aktivitäten fotografieren und die Fotos auch ausstellen, z. B. in der Waldwoche, bei Vorschüleraktionen etc.
Falls Sie dies nicht wünschen, ist dies im Aufnahmevertrag anzugeben.


Hausschuhe

An der Kindergarderobe hängen kindergarteneigene Baumwollbeutel, welche mit dem Namenssymbol gekennzeichnet sind. Bitte bewahren Sie die gekennzeichneten Haus- und Turnschuhe Ihres Kindes in dem Baumwollbeutel auf.


Eigentumsfächer

Die Kinder haben Eigentumsfächer, in denen sie ihre Malblätter und Basteleien, die sie im Freispiel erarbeitet haben, aufheben können. Diese Fächer müssen von Zeit zu Zeit geleert werden. Bitte geben Sie Ihrem Kind deshalb gelegentlich eine Tüte mit in den Kindergarten.


Papiertaschentücher

Besonders in der Übergangszeit (Frühjahr und Herbst) treten im Kindergarten gehäuft Erkältungen auf. Wir würden uns freuen, wenn Sie ab und zu eine Großpackung Papiertaschentücher spenden könnten.



Sachkostenbeitrag

Zum Anfang des Kalender-/Kindergartenjahres wird vom Gruppenpersonal ein Sachkostenbeitrag eingesammelt. Er beträgt derzeit 24 Euro jährlich.
Das Geld wird für Frühstückszutaten und Sachmaterial verwendet.


Ersatzkleidung

Falls Ihr Kind in der Kita umgezogen werden muss, bringen Sie bitte die Ersatzkleidung umgehend gewaschen zurück.

freuen wir uns über Ihr Interesse und hoffen,
dass die Konzeption Ihnen einige neue
Aspekte der Kindergartenpädagogik näher
gebracht hat.


Wir haben nur einige, für uns wesentliche
Punkte bearbeitet und sind uns bewusst, dass
es auch noch andere wichtige Bereiche gibt.


Offene Fragen oder Anregungen würden wir
gerne in einem Gespräch mit Ihnen erörtern.
auch sonstige Rückmeldungen sind
willkommen.